So heizen Sie im Winter richtig

Die Weihnachtszeit hat begonnen und Sie möchten es Sich in Ihrem Zuhause so richtig gemütlich machen? Doch wie gelingt es die eigenen vier Wände auch im Winter angenehm warm zu halten und dabei nicht zu hohe Kosten durch das Heizen zu verursachen? Immerhin entfallen 70 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt auf die Heizung. Mit ein paar leichten Tipps jedoch können Sie Geld sparen und dabei auch noch die Umwelt schonen. 

Richtig zu heizen bedeutet vor allem, dass man bewusster heizt. Manchmal kann das auch bedeuten, dass man weniger heizt. In einer Wohnung muss es im Winter nicht unbedingt 25 Grad warm sein. Jedes Grad weniger spart bis zu sechs Prozent Energie ein. Die optimale Raumtemperatur liegt ohnehin bei etwa 20 Grad. Im Schlafzimmer sollten sogar nur 17 bis 18 Grad vorherrschen, damit es auch zu einem guten Schlaf kommen kann. Natürlich soll keiner in seinem Zuhause frieren. Häufig friert man jedoch gerade wegen einer zu hoch eingestellten Heizung. Da sich der Körper den höheren Temperaturen anpasst, fällt einem meist nicht auf, wenn Räume überheizt sind.

Ganz leicht lassen sich Heizkosten sparen, wenn die Heizkörper nicht verdeckt werden und Rollläden nachts heruntergefahren werden. Gerade heruntergelassene Rollläden in der Nacht sorgen dafür, dass die Wärme nicht entweicht. Wer keine Rollläden an den Fenstern hat, sollte darüber nachdenken, eventuell nachzurüsten. Statt die Fenster permanent zu kippen, sollten man regelmäßig stoßlüften.

Natürlich gibt es auch Sanierungsmaßnahmen, die dazu verhelfen die Heizungskosten zu senken. Wer einen Heizungskessel besitzt, der schon 15 oder 20 Jahre auf dem Buckel hat, wird sicherlich mit höheren Heizkosten rechnen müssen. Alte Heizungskessel haben eine überholte Technik und verbrauchen viel mehr, als heutzutage nötig wäre. Mit moderner Technik kann bis zu 30 Prozent gespart werden. Auch beim Thema Fenster und Türen lässt sich etwas unternehmen, um Heizenergie einzusparen. Im Laufe der Jahre verspröden die Dichtungen an Fenstern und Türen. Dadurch strömt unkontrolliert Außenluft ein. Wer das verhindern will, sollte alte Dichtungen gegen neue austauschen.  Eine Isolierung desunbeheizten Dachbodens stellt eine weitere hilfreiche Maßnahme dar. Denn beheizte Räume verlieren ihre Wärme auch an obere Räume, die nie geheizt werden. Ebenso verhält es sich mit unbeheizten Kellerräumen. Hier empfiehlt es sich Dämmplatten an die Kellerdecke anzubringen.

Es lässt sich auch mit intelligenten Thermostaten viel Geld beim Heizen einsparen. Die führen zu einer Regelung des Heizwasserdurchsatzes. Bei zu kalten Temperaturen wird mehr Wasser durchgelassen, wodurch mehrWärme in die Räume eingebracht wird. Bei den neuwertigen Thermostaten kann vorher eingestellt werden, welche Temperatur zu welcher Tageszeit vorherrschen soll. Das bringt einen hohen Komfort mit sich. Der Vorteil ist offensichtlich. Während es morgens bereits im Bad angenehm warm sein kann, wird in den AbendstundenEnergie eingespart. Thermostate können auch durch eine App bedient werden. Mittlerweiler gibt es sogar Thermostate, die automatisch den Wetterbericht einbeziehen, um die richtige Temperatur zu planen.

Schließlich sollten Sie immer darauf achten sowohl richtig zu heizen als auch zu lüften, um die Gefahr von Schimmelbildung in Ihrem Zuhause so wo weit wie möglich zu reduzieren. Wer am falschen Ende spart und nie heizt oder nie lüftet, auf den können unter Umstände weitaus höhere Kosten zukommen. Die Beseitigung von Schimmel ist weit aus aufwendiger und kostspieliger, als gleich richtig zu heizen.

Möchten Sie wissen, ob sich die energetische Sanierung oder der Austausch Ihrer Heizungsanlage vor dem Hausverkauf lohnt? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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